Das Apartment ALICIA liegt nur wenige Schritte vom Fluss Wieprza, der in die Ostsee mündet, und 5 Gehminuten vom Yachthafen entfernt. Der Radweg liegt auf der anderen Straßenseite und führt zum Strand!
Die Wohnung verfügt über eine große Terrasse. Ein 180 cm breites Bett, ein Sofa mit Schlaffunktion und eine voll ausgestattete Küche. Spülmaschine, Kühlschrank, Mikrowelle, Induktionskochfeld, Wasserkocher, Kaffeemaschine + Kaffee, Toaster und Mixer.Das Apartment Alicia ist für 2 Personen oder 2+1 (Kindersofa mit Schlaffunktion) geeignet. Auch ein TV-Gerät zum Empfang polnischer und deutscher Programme ist vorhanden. Im Badezimmer gibt es auch eine Waschmaschine. Es gibt auch ein Bügeleisen und ein Bügelbrett. Der Zugang zur Wohnung erfolgt ohne Schlüssel, also ohne Dritte! Nach der Buchung erhalten Sie Zugangscodes sowohl zum Treppenhaus als auch zum Apartment.
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie wunderschöne Orte in der Umgebung besuchen. Das Parken ist kostenlos!! Ustka 34 km, Koszalin 31 km entfernt. Einen Besuch wert sind die Wanderdünen in Leba, das Charlottental zwischen Ustka und Słupsk und das Schloss der Pommerschen Herzöge in Darłowo.
Rügenwalde auf der Lubinschen Karte von 1618. Links die Marienkirche, in der Mitte das Wippertor, rechts davon im Hintergrund das Steintor und der Turm der Gertrudkirche, rechts Schloss und Schlossmühle, im Vordergrund links vor der Wipperbrücke die Georgskapelle.
Ostsee-Küstenstadt Rugium (Rügenwalde) im Siedlungsgebiet „Magna Germania“ vom Rhein bis zur Weichsel um das Jahr 150 n. Chr., nach Angaben von Claudius Ptolemäus (rekonstruierte Karte in einem Atlas des 19. Jahrhunderts).
Rügenwalde wurde in einer Region des Schlawer Landes gegründet, in der zahlreiche archäologische Funde wie Steinwerkzeuge, Urnen, Fibeln, Schnallen, Ringe auf frühzeitliche Siedlungsansätze hinweisen. Die Stadt befindet sich jedoch nicht an der Stelle, an der in der Karte Germania magna des Ptolemäus ein Ort der Rugier namens „Rugium“ verzeichnet ist. Dieser Karte zufolge lag Rugium am linken Ufer des Flusses Grabow; der Ortskern Rügenwaldes dagegen liegt am rechten Ufer der Wipper, in einigen Kilometern Entfernung. Jedoch verdankt die Stadt den Rugiern ihren Namen.
Mittelalter Bearbeiten
Stadtbeschreibung von M. Merian aus dem Jahr 1652.
Lange vor der Gründung der Stadt existierte in der Gegend die Burg Thirlow oder Dirlow mit der gleichnamigen Kastellanei, einem Burgbezirk, der in lateinischen Urkunden als terra Dirlova[2] bezeichnet wird. Die Burg lag jedoch in der Nähe der Wippermündung, einige Kilometer entfernt von dem Ort, an dem später die Stadt Rügenwalde entstand. Von dieser Burg rührt der heutige polonisierte Name der Stadt. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt erfolgte am 5. Februar 1271 in einer auf der Burg Schlawe ausgestellten Urkunde, mit der Herzog Wizlaw II. von Rügen dem Kloster Buckow zwei Hausstellen und zwei Hufen Land „in civitate nostra Ruyenwolde“ (lat. „in unserer Stadt Rügenwalde“) übereignet. Es wird angenommen, dass Wizlaw II. die slawische Siedlung im Jahre 1270 nach Lübischem Recht relokalisiert hatte.
Das Gebiet gehörte ursprünglich zur pommerschen Teilherrschaft Schlawe-Stolp. Nach dem Aussterben der hinterpommerschen Seitenlinie des Greifenhauses gelangte die Herrschaft Schlawe-Stolp sowie das Gebiet der späteren Stadt Rügenwalde nach 1227 in den Besitz des pommerellischen Herzogs Swantopolk II. Nach Swantopolks II. Tod, 1266, rückte um 1269 Herzog Barnim I. von Pommern in das Gebiet um Schlawe und Rügenwalde ein und überreichte dieses 1270 an Herzog Wizlaw II. von Rügen zu Pfand. Dieser verlor das Gebiet um 1275 an Herzog Mestwin II. von Pommerellen. Der letzte souveräne Herrscher von Pommerellen aus der Linie der Samboriden, Mestwin II., hatte 1273 im Vertrag an der Dragebrücke sein Herzogtum von den Markgrafen von Brandenburg zu Lehen genommen. Da er ohne männliche Nachkommen war, hatte er dabei die brandenburgischen Anwartschaftsrechte über die Lande Schlawe, Rügenwalde und Stolp vertraglich anerkannt,[3] unter Verzicht auf Danzig aus dem Vertrag von Arnswalde. Doch spätestens ab 1278 überwarf er sich mit den Brandenburgern und ging eine Allianz mit dem Herzogtum Großpolen ein, das ebenso mit der Mark Brandenburg im Streit lag. Als Mestwin II. im Dezember 1294 verstarb, erbte Przemysław, Herzog von Großpolen, das Herzogtum Pommerellen, darunter die Stadt und Land Rügenwalde.[4] Es kam zum Erbfolgestreit, in dessen Verlauf Rügenwalde 1297 von dem pommerschen Herzog Bogislaw IV. zerstört wurde.[5][6]
Schloss der pommerschen Herzöge (seit 1929 Museum)
Marktplatz mit Hansabrunnen
Nachdem in Pommerellen bedingt einer Allianz mit den Swenzonen die Markgrafen von Brandenburg ihre strittigen Rechte 1307 durchgesetzt hatten, wurde der Wiederaufbau der Stadt in Angriff genommen. Am 31. Mai 1312 wurde eine Urkunde ausgestellt, in der bestimmt wurde, dass für die Stadt Lübisches Stadtrecht gelten solle.[7] Das Datum gilt bis heute als Tag der Neugründung Rügenwaldes. Die Neugründung erfolgte unter der Verwaltung der Swenzonen, die mit der praktischen Durchführung fünf Bevollmächtigte betrauten. Die Stadt erhielt bei dieser Gelegenheit eine Reihe von Privilegien, darunter auch das Recht auf Heringsfang. Für letzteren Zweck wurden sechs neue Boote angeschafft, sogenannte ‚Bordinge‘ (eine Art Leichterschiffe, die für das Befahren flacher Küstengewässer geeignet sind), von denen drei Eigentum der Stadt blieben.[8] 1317 gingen die Stadt und ihr Umland infolge des Friedens von Templin von der Mark Brandenburg an das Herzogtum Pommern-Wolgast über.
Es wird vermutet, dass bereits während dieser Zeit mit dem Bau der Rügenwalder Marienkirche begonnen wurde. 1327 erwarb die Stadt für 213 Mark die wendische Burg Dirlow bei dem Dorf Münde, der späteren Ortschaft Rügenwaldermünde (heute Stadtteil Darłówko).
Mitte des 14. Jahrhunderts errichtete die Stadt zu ihrem Schutz eine größere Stadtmauer, in die drei Stadttore eingelassen wurden. Im Jahre 1350 trat Rügenwalde der Hanse bei,[9] wurde jedoch 1356 für 14 Jahre suspendiert, weil sich die Stadt im Krieg gegen Dänemark nicht an der Handelssperre beteiligt hatte. 1352 kaufte Herzog Bogislaw V. für 1.500 Mark die spätere Schlossinsel und begann mit dem Bau des Rügenwalder Herzogsschlosses.
1407 wurde ein Kartäuserkloster Marienkron in die Nähe von Rügenwalde verlegt. Das Kloster war 1406 zunächst von dem Dorf Körlin bei Lanzig nach Schlawe verlegt worden.
Unter den Herzögen Bogislaw VIII. und Erich I., der auch für 42 Jahre König der skandinavischen Länder war, war Rügenwalde von 1402 bis zum Tode Erichs I. 1459 pommersches Herzogtum. Erich I. pflegte guten Kontakt zu dem Kartäuserkloster.
Am 17. September 1497 wurde die Stadt von einer der größten Sturmfluten an der pommerschen Küste heimgesucht. Am 8. Februar 1558 erreichte ein weiteres Hochwasser die Stadt.[10]
In Rügenwalde gab es bereits lange vor der Reformation eine von Geistlichen geleitete Lateinschule.[11] Im Jahr 1333 wurde sie von Rektor Stephanus geleitet. Dem Spendenbuch (liber beneficiorum) des Kartäuserklosters zufolge waren die Schulleiter 1431 Arnoldus, 1434 Ryke und 1502 Hinrich Hildebrant. Absolventen pommerscher Lateinschulen besuchten bevorzugt die Universitäten Greifswald (gegründet 1456), Rostock (gegründet 1419), Frankfurt an der Oder (gegründet 1506) und Wittenberg (gegründet 1502).[12] Die Anzahl Rügenwalder Studenten betrug in Rostock im Zeitraum 1456 bis 1490 insgesamt 14, im Zeitraum 1491 bis 1524 insgesamt 20; in Greifswald betrug sie in denselben beiden Zeiträumen 14 bzw. 8.[13]
Quelle Wikipedia