Ihre StĂ€dtereise nach Kopp fĂŒhrt Sie mitten in die Vulkaneifel, wo romantische HĂŒgel und TĂ€ler, dichte Laub- und NadelwĂ€lder und die idyllische Ortschaft Sie willkommen heiĂen.
Hier, im Westen des Naturparks Vulkaneifel, liegt eine der erdgeschichtlich interessantesten Regionen Deutschlands. Ein ĂŒber 30 Kilometer gut ausgeschildertes Wanderwegenetz fĂŒhrt Sie durch die von vulkanischer AktivitĂ€t geprĂ€gte Landschaften wie das Fischbachtal oder den Eigelbacher Trockenmaar, auf dessen Grund der zu Kopp gehörende Ortsteil Eigelbach liegt. Die trichterförmige Mulde entstand vor mehreren Hunderttausend Jahren und ist bis zu 120 Meter tief. Der 4,5 Kilometer lange Geo-Rundweg fĂŒhrt Sie wĂ€hrend Ihres Kurzurlaubs entlang von 400 Millionen Jahre altem Sandgestein aus der Zeit des Unterdevon.
Vor der Dorfkapelle Sankt Matthias erwartet Sie auf Ihrer StĂ€dtereise das Wahrzeichen von Kopp. Mit einem Stammumfang von ĂŒber sechs Metern und an die 20 Meter hoch ragt die jahrhundertealte Stelzeneiche in den Himmel. Ihr Stamm ist ĂŒber dem Erdboden geteilt, sodass Kinder bis zu einem baumchirurgischen Verfahren im Jahr 1978 durch die beiden Baumstelzen hindurchgehen konnten.
Tauchen Sie wĂ€hrend Ihrer StĂ€dtereise nach Kopp ein in die kalte Welt der Birresborner Eishöhlen. Diese denkmalgeschĂŒtzten Höhlen entstanden im Rahmen des Abbaus von MĂŒhlsteinen, der von der Römerzeit an bis Mitte des 19. Jahrhunderts hier stattfand. Im Winter dienen sie den FledermĂ€usen als Quartier. Das vulkanische Gestein der Eifel und die erhöhte Lage der HöhleneingĂ€nge begĂŒnstigen im Winter die Bildung von Eiszapfen und EissĂ€ulen, die aufgrund der Höhlentemperatur, die konstant zwischen -1 °C und +4 °C liegt, weit ĂŒber Winterende bestehen können.
Oberhalb des Kylltals liegt ein Ort, in dem die StraĂen keine Namen haben. Die KĂŒnstlersiedlung Weissenseifen wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von KĂŒnstlern wie Malern oder Bildhauern gegrĂŒndet und hauptsĂ€chlich von dem KĂŒnstler, Fotograf und KunstpĂ€dagogen Albrecht Klauer-Simonis geprĂ€gt, der hier im Jahr 2002 verstarb. Bestaunen Sie auf Ihrer Reise die ausgestellten Kunstobjekte und lernen Sie Weissenseifen und den Skulpturengarten im Rahmen einer angemeldeten GĂ€stefĂŒhrung kennen.
Auf einem 490 Meter hohen Basaltkopf liegt die im 12. Jahrhundert erbaute Kasselburg. Der Doppelturm, einst Tor- und Wohnturm zugleich, ragt auch heute noch 37 Meter in die Höhe. Die Burgruine ist zentraler Teil des umgebenen Adler- und Wolfsparks Kasselburg. Hier erwartet Sie auf Ihrem Kurztrip neben FreiflugvorfĂŒhrungen verschiedener Greifvögel auch ein Rudel Wölfe, dem Sie bei der AbendfĂŒtterung zusehen können. Adler und Falken, Wildschweine und Ziegen bevölkern die natĂŒrlichen Gehege und Vogelvolieren sind in den Park und in die Burgruine integriert.






